Fischernetze in HandarbeitMaterial · Masche · Maß

Glossar

Fischernetz-
Begriffe erklärt

Von Deckgarn bis Einzugsverhältnis — die wichtigsten Fachbegriffe rund um Fischernetze verständlich und kompakt erklärt.

01

Stellnetz

Ein senkrecht im Wasser stehendes, meist verankertes Fischernetz. Die beschwerte Senkschnur hält den unteren Rand, während die obere Schwimmschnur das Netzblatt aufrecht trägt.

Stellnetze ansehen
02

Kiemennetz (einwandig)

Ein Stellnetz aus einer einzigen Netzwand. Fische schwimmen mit dem Kopf durch eine Masche und bleiben im Bereich der Kiemen hängen. Die Maschenweite bestimmt maßgeblich die selektive Fanggröße.

Einwandige Netze ansehen
03

Trammelnetz (dreiwandig)

Ein Netz aus einem feinmaschigen Innennetz zwischen zwei grobmaschigen Außenwänden. Beim Durchschwimmen wird das Innennetz durch eine Außenmasche gedrückt und bildet eine Tasche.

Dreiwandige Netze ansehen
04

Maschenweite

Der Abstand zwischen zwei gegenüberliegenden Knoten einer gestreckten Masche, üblicherweise in Millimetern angegeben. Die Maschenweite beeinflusst, welche Fischgrößen das Netz passieren können.

Alle Netze ansehen
05

Einzugsverhältnis

Das Verhältnis zwischen der gestreckten Länge des Netzblatts und der Länge der Tragleine nach der Montage. Der Einzug gibt dem Netzblatt die nötige Lockerung und beeinflusst die Taschenbildung.

Maßanfertigung anfragen
06

Deckgarn (Obernetz)

Die grobmaschigen Außenlagen eines dreiwandigen Netzes. Zusammen mit dem feineren Innennetz ermöglichen sie die typische Taschenbildung eines Trammelnetzes.

Dreiwandige Netze ansehen
07

DANLINE

Eine robuste, formstabile Kunststoffschnur, die häufig als Trag- oder Schwimmerleine verwendet wird. Durch Material und Aufbau eignet sie sich für belastbare Netzkonstruktionen.

Netze mit DANLINE ansehen
08

Monofilament

Netzmaterial aus einem einzelnen transparenten Kunststofffaden. Es ist im Wasser wenig sichtbar und wird deshalb häufig für Stellnetze in klarem Wasser gewählt.

Monofil-Netze ansehen
09

Nylon (Polyamid)

Ein geflochtenes oder gezwirntes Netzmaterial aus Polyamid. Nylon ist geschmeidig, belastbar und widerstandsfähig und eignet sich für viele Einsatzbedingungen.

Nylon-Netze ansehen
10

Schwimmschnur

Die obere Leine eines Netzes. Ihr Auftrieb unterstützt die senkrechte Ausrichtung des Netzblatts und wird passend zu Netztyp, Höhe und Einsatzgebiet gewählt.

Fischernetze ansehen
11

Senkschnur

Die beschwerte untere Leine, die das Netz nach unten zieht. Ihr Gewicht pro Meter wird auf Wassertiefe, Strömung und gewünschte Stellung des Netzes abgestimmt.

Stellnetze ansehen
12

Rahmennetz

Eine Netzkonstruktion mit abgeteilten oder gerahmten Bereichen, die definierte Fangtaschen bilden. Ausführung und Maße werden an den vorgesehenen Einsatz angepasst.

Maßanfertigung anfragen
13

Treibnetz

Ein nicht fest am Grund verankertes Netz, das sich mit der Strömung bewegt. Sein Einsatz unterliegt besonderen rechtlichen Vorgaben und ist nicht in allen Gewässern zulässig.

Beratung anfragen
14

Handmontage

Das manuelle Anbinden und Montieren des Netzblatts an Trag- und Senkleinen. Die sorgfältige Montage ermöglicht kontrollierte Maße und ein gleichmäßiges Einzugsverhältnis.

Mehr zur Maßanfertigung
⚖ Hinweis: Der Einsatz von Fischernetzen kann gesetzlichen Vorgaben unterliegen. Prüfen Sie vor der Verwendung die für Ihr Gebiet geltenden Bestimmungen und erforderlichen Genehmigungen.